Warum ReGa?

Wem eine Politik wichtig ist, die sich an an Menschenrechten und Emanzipation orientiert, muss sich den Machtansprüchen der Globalen Rechten entgegenstellen. Die Argumente und Ansatzpunkte für Gegenstrategien hierfür kann ein Monitoring der Globalen Rechten, ihrer Akteure und Events liefern. 

Bild mit grün farbenem Hintergrund zeigt den weißen Schriftzug „Understanding global right-wing dynamics!“ auf der linken Seite. Rechts ist eine schemenhafte Illustration von erhobenen Armen in grober Rasterpunkt-Grafik zu sehen, die für eine Menge oder Protest stehen könnte.

„Research against Global Authoritarianism“ (ReGA) will dazu beitragen, den Fokus auf den globalen Charakter der extremen Rechten zu legen, damit lokaler Widerstand effektiv möglich ist. Denn es sind lokal und global die gleichen autoritären Kräfte, die zugleich den Schutz und die Verteidigung der Menschenrechte erschweren sowie den Einsatz für humanitäre Ziele kriminalisieren möchten. Eine widerständige Praxis gegen rechts sollte diese beiden Ebenen daher gleichermaßen im Blick behalten. Eine gründliche Beobachtung der Allianzen und Forderungen der globalen extremen Rechten hilft, deren Dynamik zu verstehen und sich rechtzeitig gegen Angriffe aus dieser Ecke zu wappnen. 

In den vergangenen Jahren beobachten wir eine zunehmende Vernetzung zwischen Akteuren der extremen Rechten weltweit. Es tauchen immer öfter Medienberichte und Ankündigungen über Konferenzen oder transnationalen Partnerschaften auf, die in einer manchmal verwirrenden Vielfalt die immer gleichen globalen Themen verbreiten: Anti-Immigration, Antifeminismus, die Leugnung des Klimawandels und der Kampf gegen eine angebliche „globale Linke“.

Aber wer sind die Akteure in dieser extrem rechten Bewegung, die sich scheinbar immer weiter ausbreitet? Welche Gruppen organisieren sie und wie können wir mehr herausfinden über die Ziele und die Pläne einer Globalen Rechten? Dazu will ReGA beitragen.

Die Arbeit von ‚Research against Global Authoritarianism‘ wurde ermöglicht durch die Förderung durch medico international e.V.

Unser Projekt Linea B – Researching authoritarian politics between Latin America and Europe wird ermöglicht durch eine Förderung durch Brot für die Welt.

Vielen Dank!