Veröffentlichung
8. October 2025
Bedrohungen gegen Menschenrechtsinitiativen in El Salvador
Verfasst von: Ute Löhning
Seit 2019 herrscht der autokratische Präsident Nayib Bukele das Land, seit über drei Jahren im immer wieder verlängerten Ausnahmezustand. Unter dem Vorwand, das Land von Bandenkriminalität zu befreien, werden Grundrechte massiv eingeschränkt, Zehntausende befinden sich ohne Verfahren in Haft und kritische Stimmen geraten zunehmend unter Druck. Umweltorganisationen und Menschenrechtsinitiativen sehen sich existenziellen Bedrohungen ausgesetzt.
Gabriela Solórzano, eine feministische Umweltaktivistin von der Asociación de Mujeres Ambientalistas de El Salvador (AMAES), und Samuel Ramírez, Koordinator des Bewegung von Opfern des Ausnahmezustands (Movimiento de Víctimas del Régimen de Excepción, MOVIR), waren im September zu einer Rundreise in Deutschland und berichteten bei Veranstaltungen und auch gegenüber LN über die Situation in ihrem Land.
Redaktion: Ulli Jentsch