Trump und die Menschenrechte

Verfasst von: Ulli Jentsch

Während Menschenrechte und die ihnen verpflichteten Organisationen wie die Vereinten Nationen international unter Druck stehen, versucht Donald Trump, eine neue Definition von Menschenrechten zu etablieren. So ist es zu interpretieren, dass Berichten des State Departments zufolge die Repression in Deutschland größer als in El Salvador sei. Ausführlicher Bericht von Anne Applebaum bei The Atlantic.

Von einer gezielten Aushöhlung der Menschenrechte in den USA durch die Regierung von Donald Trump spricht hingegen Paul O’Brien in der aktuellen Ausgabe des Amnesty Journals (04/2025), Arndt Peltner schreibt über Menschenjagd in demselben Heft, das einen Schwerpunkt zu Autoritarismus und Gegenstrategien setzt und Artikel aus der ganzen Welt versammelt.

Gleichzeitig geht der Kampf um migrantische Stimmen in den USA weiter - auch außerhalb des heißen Wahlkampfes. Seit 2011 wirbt die libertäre LIBRE Initiative lateinamerikanische Migrant*innen in den USA für rechte Politik und Republikaner. "Unsere Stimme zählt", sagt LIBRE-Repräsentantin Zaenker, "2050 werden 30% der Bevölkerung Latinos sein". Abschiebungen der ICE dämpfen jedoch die Zustimmung. Hintergrundbericht bei Prism.


Redaktion: Ulli Jentsch

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