Veröffentlichung
9. September 2026
MAGA - yeah or neh?
Verfasst von: Ulli Jentsch
Die Auseinandersetzungen innerhalb der AfD und ihres Vorfeldes um das richtige Verhältnis zu den USA unter der Trump-Regierung gehen weiter. Wir hatten in den letzten Newslettern darüber berichtet. Laura Pitel, Korrespondentin der Financial Times (FT) in Berlin, lässt in ihrem Artikel 'The German far right’s Maga problem' unter anderem Benedikt Kaiser und dessen Kritik an den MAGA-Fans zu Wort kommen. Der Iran-Krieg, so Kaiser, habe die Gefahren deutlich gezeigt, sich zu sehr Trump anzunähern: "This group within the German right that sees itself as an offshoot of Maga has now been proven wrong," („Diese Gruppe innerhalb der deutschen Rechten, die sich als Ableger von Maga versteht, wurde nun widerlegt.“) zitiert FT den einflussreichen Autoren Kaiser.
Der AfD-Sprecher für Auswärtiges, Markus Frohnmaier, äußert sich in dem Artikel zu der Frage, ob die Konferenz CPAC (Conservative Political Action Conference) der US-Republikaner nach Deutschland importiert werden sollte, wie es George Weinberg (gerade erst Teilnehmer bei der BCC 2026 in Berlin) für das nächste Jahr plant. Frohnmaier will lieber ein eigenes Format etablieren. Bei jeder CPAC-Konferenz in Europa würde zu Beginn die US-amerikanische Hymne gespielt und man wolle den Eindruck vermeiden, inhaltlich zu eng den USA zu folgen.